Freiburg trennt sich von Sorg

Der SC Freiburg vermiest Marcus Sorg seinen persönlichen Jahresausklang. Nach anhaltender Erfolgslosigkeit muss der 46-Jährige seinen Hut nehmen. Er ist damit der erste Trainer in Freiburgs Bundesligageschichte, der vorzeitig entlassen wurde. Der einst so gemütlich wirkende Sportclub droht zum Krisenclub zu werden.

1:4-Schlappe gegen Dortmund, Schlusslicht in der Bundesliga, personelles Aussortieren kurz vor Weihnachten und nun der Rausschmiss des Trainers – es ging schon mal ruhiger zu beim Sportclub aus dem Breisgau. Erst im Sommer hatte Sorg den nach Leverkusen abgewanderten Dutt auf der Trainerbank ersetzt. Nun hat die sportliche Leitung auf die Talfahrt reagiert und die Reißleine gezogen. Vor einem Jahr rangierte der Verein zur Jahreswende noch einen Punkt in Schlagdistanz zu den Europacupplätzen. Heuer hat man trotz beinahe gleichem Kader die rote Laterne inne und torkelt dem ersten Bundesligaabstieg in der Nach-Finke-Ära entgegen.

„Wir sind nicht als Klub bekannt, der sich leichttut, was Trainer-Demissionen angeht. Aber wir wollen auch auf der Trainerposition einen Impuls setzen“, begründet Sportdirektor Dirk Dufner die erste Trainerentlassung in der Bundesligahistorie. Als neuer Cheftrainer wird Sorgs bisheriger Assistent Christian Streich fungieren. „Wir haben uns für Christian Streich entschieden und nicht für eine externe Lösung. Er kennt die Mannschaft“, vertraut Duffner auf den 46-Jährigen, der die Freiburger A-Jugend 2008 zur deutschen Meisterschaft geführt hatte.

axl, am 29.12.2011 13:12:34 Uhr

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  • axl, am 29.12.2011 13:46:59 Uhr

    Der SC Freiburg vermiest Marcus Sorg seinen persönlichen Jahresausklang. Nach anhaltender Erfolgslosigkeit muss der 46-Jährige seinen Hut nehmen. Er ist damit der erste Trainer in Freiburgs Bundesligageschichte, der vorzeitig entlassen wurde. Der einst so gemütlich wirkende Sportclub droht zum Krisenclub zu werden. zur News

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