Anzeige gegen Treter Jones

Neben dem ohnehin schmerzhaften Ausscheiden gegen Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale des DFB-Pokals droht Schalkes Mittelfeldspieler Jermaine Jones auch noch ein gerichtliches Nachspiel.

„Man braucht ein Arschloch auf dem Platz“, sagte der 30-Jährige einst. Der amerikanische Nationalspieler liebt mackige Sprüche und ist dafür bekannt, dass er auf dem Rasen auch mal mit schmutzigen Tricks hantiert. Nach seinem hinterhältigen Tritt gegen Nationalspieler Marco Reus steht der Bad Boy einmal mehr am Pranger. „Bis Freitagmorgen lagen vier Anzeigen vor. Wir verschaffen uns jetzt erst mal mit Hilfe der TV-Bilder einen Überblick, dann werden wir mehrere Dinge überprüfen, unter anderem, ob ein öffentliches Interesse besteht“, sagte Staatsanwalt Lothar Gathen. Zunächst sei dies aber eine Sache der Sportgerichte. Neben der Kritik des Gegners, etwa in Person des Opfers Reus („So etwas gehört nicht dazu - ich weiß nicht, warum er so etwas macht“), weht Jones auch Wind aus dem eigenen Lager ins Gesicht. „So etwas sollte er tunlichst vermeiden“, sagte S04-Manager Heldt und schließt auch eine interne Strafe nicht aus: „Da machen wir uns in Ruhe Gedanken.“

axl, am 23.12.2011 18:58:29 Uhr

2 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • axl, am 23.12.2011 18:59:06 Uhr

    Neben dem ohnehin schmerzhaften Ausscheiden gegen Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale des DFB-Pokals droht Schalkes Mittelfeldspieler Jermaine Jones auch noch ein gerichtliches Nachspiel. zur News

  • ottes, am 23.12.2011 20:43:35 Uhr

    Und Mehmet Scholl erklärt im Fernsehen, dass ein solches Verhalten im Fußball normal sei. Sorry wenn das normal ist hat der gute Mehmet irgend etwas falsch verstanden. Traurig, Traurig!!!!

  • Dekatria, am 27.12.2011 22:39:42 Uhr

    Das Nachtreten war einfach nur grausam. Scholl ist sowieso ein Idiot

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