Trotz Niederlage: Hannover weiter
Dafür, dass die Reise nach Belgien den rund 1.500 anwesenden Hannover-Anhängern lange in Erinnerung bleiben wird, hat Lüttichs Bürgermeister Willi Demeyer schon vor dem Spiel gesorgt. Ausschließlich mit Bussen war es den Fans gestattet anzureisen. Und das auch nur ab 19.00 und ohne Zwischenstopp direkt zum Stadion. Mit Polizeigewahrsam drohte Demeyer, sollten Gästefans die Sperrzone Innenstadt betreten. Weniger eingeschüchtert zeigte sich die Mannschaft auf dem Rasen. Von Beginn an lieferte man sich mit dem ungeschlagenen Tabellenführer einen offenen Schlagabtausch. Die Hausherren machten dabei den etwas gefälligeren Eindruck, während sich die 96er wie so oft aufs Kontern verlagerten. Die sich bietenden Räume konnte die Slomka-Elf allerdings nicht konsequent nützen. Und so führte ein kollektiver Aussetzer von Hannovers Hintermannschaft zu Standards 1:0 durch Tchite. Den Ausgleich der norddeutschen Gäste verhinderte Lüttichs Schlussmann Bolat. Zunächst blieb der Türke im Duell mit Schlaudraff Sieger, dann konnte er einen direkten Eckball von Pander parieren.
Den Offensivschwung der letzten Minuten der ersten Halbzeit konnte Hannover jedoch nicht in die zweite Hälfte mitnehmen. Und die Defensive hatte mit dem quirligen Tchité, Bia und Cyriac vermehrt ihre Probleme. Dass das gefährlich verantwortlich für das 2:0 war, ist daher kaum verwunderlich. Nachdem Tchite einen Rückpass von Pinto abfing, landete der Ball über Bia und Cyriac im Netz. Die Belgier beschränkten sich fortan auf die Ergebnisverwaltung, der Bundesliga-Achte kam trotz der Einwechslungen von Rausch und Sobiech nicht zu nennenswerten Tormöglichkeiten.
„In der zweiten Halbzeit haben wir nicht gut Fußball gespielt“, gibt Kapitän Cherundolo zu, verweist aber auch auf den großen Erfahrungszuwachs: „Wir haben in der ersten Runde jede Menge gelernt. Alles, was jetzt kommt, ist Bonus.“ Auch bei Clubchef Kind stand die Freude über das Überstehen der Gruppenphase im Vordergrund: „Weiterzukommen ist gut, das Spiel heute war nicht gut.“
Den Offensivschwung der letzten Minuten der ersten Halbzeit konnte Hannover jedoch nicht in die zweite Hälfte mitnehmen. Und die Defensive hatte mit dem quirligen Tchité, Bia und Cyriac vermehrt ihre Probleme. Dass das gefährlich verantwortlich für das 2:0 war, ist daher kaum verwunderlich. Nachdem Tchite einen Rückpass von Pinto abfing, landete der Ball über Bia und Cyriac im Netz. Die Belgier beschränkten sich fortan auf die Ergebnisverwaltung, der Bundesliga-Achte kam trotz der Einwechslungen von Rausch und Sobiech nicht zu nennenswerten Tormöglichkeiten.
„In der zweiten Halbzeit haben wir nicht gut Fußball gespielt“, gibt Kapitän Cherundolo zu, verweist aber auch auf den großen Erfahrungszuwachs: „Wir haben in der ersten Runde jede Menge gelernt. Alles, was jetzt kommt, ist Bonus.“ Auch bei Clubchef Kind stand die Freude über das Überstehen der Gruppenphase im Vordergrund: „Weiterzukommen ist gut, das Spiel heute war nicht gut.“
1 Reaktionen zu dieser Nachricht
-
axl, am 30.11.2011 23:49:15 Uhr
Trotz der ersten Europa League-Niederlage darf Hannover 96 feiern. Obwohl die Mannschaft von Mirko Slomka bei Standard Lüttich 0:2 verlor überwintern die Niedersachsen im Europacup, weil der FC Kopenhagen bei Worskla Poltawa nur remisierte. zur News
-
Wolverine, am 01.12.2011 08:14:17 Uhr
Gratulation von meiner Seite an die 96er :-)


