Markus Miller nach 11 Wochen zurück
"Ich bin gesund zurück und fühle mich wohl", so der Torhüter, "Ich habe gemerkt, dass Fußball meine große Leidenschaft ist!" Der Allgäuer, der im Sommer 2010 zu den Niedersachsen wechselte, fühlt sich wieder frei. Den Schritt, sich in Gelsenkirchen behandeln zu lassen, hätte er wohl ohne der tragischen Geschichte um Robert Enke nicht gemacht: "Es gibt wenig Parallelen. Aber Roberts Schicksal hat auch eine Rolle dabei gespielt, meine Probleme öffentlich zu machen." Es scheint so, als wäre das Burn-Out als normale Fußballerverletzung in der Mitte der Fußballgesellschaft angekommen. Wie bei einer Bänderverletzung ist der Spieler ein paar Wochen von der Mannschaft weg und kehrt wieder zurück. Eine begrüßenswerte Entwicklung.
Dennoch blickt Miller etwas nachdenklich zurück: "Wir Fußballer sind nur Menschen, keine Maschinen. Man sollte die Menschlichkeit nicht vergessen." Und auch der normale Fußballeralltag kann belastend sein. Seit seinem Wechsel zu Hannover 96 kämpft er um die Einserposition. Da ist es noch schwieriger, sich zu so einem Schritt zu entschließen. Doch Manager Jörg Schmadtke und Präsident Markus Kind standen vonseiten des Vereins voll hinter ihrem Angestellten. Miller selbst durfte entscheiden, wann er zurückkommen wollte. Er ist sich mittlerweile sicher, dass "es absolut die richtige Entscheidung war, meine Probleme öffentlich zu machen."
Es ist zu hoffen, dass der Weg des Markus Miller ein Beispiel für andere Kicker und Menschen im Allgemeinen ist, mit ihren psychischen Problemen umzugehen.
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antisymmetric, am 23.11.2011 19:50:19 Uhr
Am 22. November, kehrte einer unter großem Medieninteresse zurück. Markus Miller (29) nahm erstmals wieder am Mannschaftstraining von Hannover 96 teil, nachdem er sich vor elf Wochen in eine Privatklinik begeben hatte. Miller ließ sich wegen eines Erschöpfungssyndrom behandeln. zur News
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UN_UR, am 23.11.2011 23:01:14 Uhr
Alles Gute weiterhin :)
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Wolverine, am 24.11.2011 08:51:53 Uhr
auch von mir alles gute ;-) mögest du bald wieder zwischen den pfosten stehen.


