Eintracht Frankfurt nach Husarenritt Spitzenreiter

Eintracht Frankfurt nutze den freitägigen Ausrutscher von Fortuna Düsseldorf um an die Tabellenspitze der zweiten Liga zu stürmen. Vom 4:3-Erfolg gegen Alemannia Aachen wird vor allem die Schlussviertelstunde in Erinnerung bleiben, in der fünf Tore fielen.

Vor 38.500 in der Frankfurter Commerzbank-Arena begann die Partie genauso wie sie endete – nämlich mit jeder Menge Brisanz. Bereits nach zwei Minute fand der Ball den Weg über die Torlinie der Gäste. Schiedsrichter Osmers war jedoch der Meinung, dass dem vermeintlichen Tor ein Foul von Idrissou an Aachens Schlussmann Waterman vorangegangen war. Nur wenige Minuten später waren die beiden auch Hauptprotagonisten des 1:0. Waterman schlug ein Luftloch und der Kameruner schob das Leder ins Netz. In der 12. Minute wurde der Niederländer von Köhler erneut bezwungen. Die Veh-Elf schaltete in der Folge zurück, doch Aachen blieb weiterhin ungefährlich. Nach dem Seitenwechsel rette Waterman gegen Meier, Hoffer und Köhler insgesamt viermal, ehe Auer die Schwarzgelben mit einem Hackentrick aufschließen ließ. Hoffers schnelles 3:1 konterte Radu 68 Sekunden später mit einem Kopfballtor. In der 87. Minute landete ein Demai-Freistoß aus rund 30 Metern über den Umweg Lattenkreuz- Nikolov im Eintracht-Tor. Den Endstand fixierte der eingewechselte Matmour. Damit rangiert die Eintracht dank des besseren Torverhältnisses mit 35 Punkten auf Platz eins.

Dritter, mit zwei Punkten Rückstand, bleibt weiterhin Greuther Fürth. Die Spielvereinigung gewann ihr Heimspiel gegen den FSV Frankfurt mit 4:0. Das Ergebnis ist jedoch vorrangig auf die Effektivität der Kleeblätter zurückzuführen. Vor allem in der ersten Hälfte hielten die Hessen gut dagegen. Die erste hochkarätige Möglichkeit für die Gastgeber ergab sich erst in der 41. Minute. Zum Leidwesen der Frankfurter schloss Schröck diese kompromisslos zum 1:0 ab. Nach den ersten 10 Minuten im zweiten Abschnitt war die Messe gelesen: Zuerst verwandelte Nehrig einen Foulelfmeter, dann sah Gledson Rot, ehe Prib nach einer knappen Stunde auf 3:0 stellte. Den Schlusspunkt setzte Occean nach dem dritten Assist von Sararer.

Im Sachsenderby zwischen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue war Aues Hochscheidt der entscheidende Mann am Platz. Dedic brachte Dynamo vor heimischer Kulisse nach 20 Minuten in Führung. Nachdem er in der 56. Minute bereits den Ausgleich erzielte, versetzte Hochscheidt in der Nachspielzeit mit dem Siegestreffer die mitgereisten Aue-Fans in Ekstase.

axl, am 20.11.2011 18:37:47 Uhr

6 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • UN_UR, am 21.11.2011 11:03:13 Uhr

    Hoffer mit einem top Tor in einem verrücktem Spiel :D

  • Quaxi, am 21.11.2011 13:06:22 Uhr

    Hoffer 4 President :-) Ne lieber nicht *gg* seine rhetorischen Fähigkeiten vor der Kamera sind nicht so toll :feier:

  • Dekatria, am 21.11.2011 15:31:47 Uhr

    Ach, nur weil er nicht so gut Deutsch kann bzw. sich nicht wirklich ausdrücken kann. Ist doch egal, hauptsache er haut das Runde ins Eckige ;)

  • UN_UR, am 21.11.2011 18:07:44 Uhr

    Ach, nur weil er nicht so gut Deutsch kann bzw. sich nicht wirklich ausdrücken kann. Ist doch egal, hauptsache er haut das Runde ins Eckige ;) so ist es!

  • Wolverine, am 22.11.2011 10:16:10 Uhr

    so ist es dem kann ich auch nur zustimmen :-)

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