Carl Zeiss Jena nicht Drittligareif?
Heiko Weber (46) soll der Schuldige sein. Am 20. April trat er das Traineramt in Jena an, 20 Spieler verließen den Verein im Sommer, ebenso viele mussten geholt werden. Unter den Neuzugängen waren die Ex-Bundesliga-Spieler Jan Simak (33) , zuletzt Mainz 05 und Kar-Fabian Schulz (21), immerhin beim Hamburger SV ausgebildet. Doch wie die nackten Zahlen es schon beschreiben, ist das Problem nicht einmal der völlig neu zusammen gewürfelte Kader, sondern die Fitness. Präsident Rainer Zipfel reagierte wohl zu spät, verließ sich immer auf die Aussagen seines Trainerteams. DerBild-Zeitung verriet er: "Weber und Co-Trainer Santelli sagten doch, dass die Mannschaft fit sei."
Fakt ist, dass nach dem katastrophalen 0:3 Abstiegskonkurrenten Darmstadt Feuer am Dach ist. Noch ist auch unklar, wer die Mannschaft an den verbleibenden fünf Spieltagen betreut. Das Training leitet interimistisch derzeit Lothar Kurbjuweit (61), Wolfgang Wolf (54) gilt als heißester Kandidat auf eine langfristige Nachfolge. Doch ist es sinnvoll, jetzt schon einen neuen Trainer zu verheizen? Immerhin wird sich am Fitnessstand der Mannschaft bis Mitte Dezember nichts mehr ändern. Wolf dürfte das wissen. Erst in der Winterpause kann an der Kondition gearbeitet werden. Bis dahin können die Ostdeutschen nicht viel mehr tun, als nicht zu viel Abstand zwischen sich und Platz 16 kommen zu lassen.
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axl, am 15.11.2011 20:28:13 Uhr
Zehn Spiele ab Minute 60 hergeschenkt, 18 von 34 Gegentoren nach einer Stunde kassiert, elf Mal 1:0 geführt - das macht unterm Strich nur zehn Punkte aus 16 Spielen und Tabellenplatz 20. Schon sechs Punkte fehlen auf einen Nichtabstiegsplatz. Auf dem steht derzeit Arminia Bielefeld, der nächste Gegner. zur News
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Tom1989, am 16.11.2011 20:41:48 Uhr
es sind vor allem Thüringer, is der richtigere Begriff als Ostdeutsche ;)


