Müller und Zieler bewahren Deutschland vor Blamage
Viele Experimente hatte Bundestrainer Löw angekündigt, und er hielt sein Wort. Zieler stand erstmals im Tor der DFB-Elf, für Lahm - als Kapitän fungierte Gomez - begann Aogo statt des vorgesehen, aber verletzten Schmelzer. Außerdem standen die beiden Ausnahmetechniker Özil und Götze erstmals gemeinsam auf dem Platz. Dem nicht genug schraubte Löw auch an der Formation herum. Boateng, Hummels und Badstuber bildeten eine Dreierabwehr, die von Träsch und Aogo flankiert wurde. Die daraus resultierenden Anpassungsschwierigkeiten manifestierten sich vor allem in der schlechten Raumaufteilung. Bei starker eigener Konteranfälligkeit fand sich vorerst kein Weg die tiefstehenden Ukrainer rauszulocken. So war es logisch, dass die Deutschen nach zwei schnellen Gegenstößen in Rückstand gerieten. Eingeleitet durch Milevskiy drückte zuerst Yarmolenko, dann Konoplyanka den Ball über die deutsche Torlinie. Nachdem Kroos in der 39. Minute auf 1:2 verkürzte, stellte Nazarenko mit einem 30-Meter-Tor den alten Torabstand wieder her. Für Debütant Zieler bis dato ein leidvoller Abend, war er doch bei allen Gegentreffern machtlos.
Für die zweiten 45 Minuten brachte Löw Schürrle für Träsch und Rolfes für Khedira. Und der Leverkusener Kapitän war es auch, der Deutschland wieder zurück ins Spiel brachte. Nachdem eine Viertelstunde zuvor Zieler mit den Fingerspitzen das 1:4 verhinderte, staubte Rolfes zum Anschlusstreffer ab. Die Aufholjagd perfekt machte der eingewechselte Müller. Mit einem Weitschuss aus 20 Metern ließ der Bayern-Akteur Rybka keine Chance. In der Schlussphase ergab sich für beide Mannschaften noch jeweils eine Chance den Sieg für sich zu verbuchen. Auf deutscher Seite scheiterte Cacau an Rybka, für die Ukrainer vergab Devic in der 90. Minute eine Topchance. Zieler rettete gegen den Stürmer von Metalist Charkiw mit dem Fuß das Remis. „Mit dem 3:3 können wir leben. So schlecht war das System nicht, wir haben noch zu viele Konter zu gelassen“, kommentiert Torschütze Müller das Unentschieden.
Für die zweiten 45 Minuten brachte Löw Schürrle für Träsch und Rolfes für Khedira. Und der Leverkusener Kapitän war es auch, der Deutschland wieder zurück ins Spiel brachte. Nachdem eine Viertelstunde zuvor Zieler mit den Fingerspitzen das 1:4 verhinderte, staubte Rolfes zum Anschlusstreffer ab. Die Aufholjagd perfekt machte der eingewechselte Müller. Mit einem Weitschuss aus 20 Metern ließ der Bayern-Akteur Rybka keine Chance. In der Schlussphase ergab sich für beide Mannschaften noch jeweils eine Chance den Sieg für sich zu verbuchen. Auf deutscher Seite scheiterte Cacau an Rybka, für die Ukrainer vergab Devic in der 90. Minute eine Topchance. Zieler rettete gegen den Stürmer von Metalist Charkiw mit dem Fuß das Remis. „Mit dem 3:3 können wir leben. So schlecht war das System nicht, wir haben noch zu viele Konter zu gelassen“, kommentiert Torschütze Müller das Unentschieden.
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axl, am 11.11.2011 23:54:35 Uhr
Nach dem 5:4-Spektakel der U21 setzte die A-Nationalmannschaft noch einen drauf. In Kiew gelang nach einem 1:3 Rückstand gegen EM-Gastgeber Ukraine die Aufholjagd zum 3:3-Unentschieden. zur News


