Zwanziger demontiert Koch
Eigentlich wollte Vizepräsident Rainer Koch, mächtiger Chef des Bayrischen Fußballverbandes, Theo Zwanziger herausfordern. Als Steckenpferd diente ihm das Ressort "Rechts- und Satzungsfragen". Nach einigem Säbelrasseln und einer intensiven Sitzung im Zuge eines Präsidiumsgipfels des DFB sägte Der Präsident seinen Widersacher in spe gehörig ab. Koch musste sich entschuldigen und übernimmt das Aufgabengebiet "Prävention, Integration, Freizeit- und Breitensport".
Es braucht keine tieferen Einblicke in die Strukturen des DFB, um zu wissen, dass dieses Gebiet ein unwichtiges ist und Theo Zwanziger sich so eines unbequemen Kritikers entledigen konnte. Beobachter nennen diese Aufgabe so etwas wie einen Versorgungsposten, damit irgendwer irgendwas zu tun hat.
Die Mitteilung hat einen äußerst unterwürfigen Wortlaut: "Mit Blick auf den zeitlichen Zusammenhang der Durchsuchungsmaßnahmen der Steuerfahndung und seinem Zusammentreffen mit Manfred Amerell bedauert Rainer Koch, dass er den DFB-Präsidenten nicht unmittelbar und noch am gleichen Tag über dieses Gespräch informiert hat."
Im Endeffekt wird es wohl so gewesen sein, dass der Chef des BFV deshalb klein bei geben musste, weil sein Sport-Abteilungsleiter auch auf der Liste der Steuerfahnder stand: Dr. Felix Brych. Und so steht Koch nun als der große Verlierer da, weil er anscheinend den falschen Leuten vertraute, während sich Theo Zwanziger mehr als gekonnt eines Konkurrenten entledigen konnte.
Es braucht keine tieferen Einblicke in die Strukturen des DFB, um zu wissen, dass dieses Gebiet ein unwichtiges ist und Theo Zwanziger sich so eines unbequemen Kritikers entledigen konnte. Beobachter nennen diese Aufgabe so etwas wie einen Versorgungsposten, damit irgendwer irgendwas zu tun hat.
Die Mitteilung hat einen äußerst unterwürfigen Wortlaut: "Mit Blick auf den zeitlichen Zusammenhang der Durchsuchungsmaßnahmen der Steuerfahndung und seinem Zusammentreffen mit Manfred Amerell bedauert Rainer Koch, dass er den DFB-Präsidenten nicht unmittelbar und noch am gleichen Tag über dieses Gespräch informiert hat."
Im Endeffekt wird es wohl so gewesen sein, dass der Chef des BFV deshalb klein bei geben musste, weil sein Sport-Abteilungsleiter auch auf der Liste der Steuerfahnder stand: Dr. Felix Brych. Und so steht Koch nun als der große Verlierer da, weil er anscheinend den falschen Leuten vertraute, während sich Theo Zwanziger mehr als gekonnt eines Konkurrenten entledigen konnte.
0 Reaktionen zu dieser Nachricht
-
axl, am 08.11.2011 13:09:36 Uhr
Ungemütliche Zeiten für den Deutschen Fußballbund. Gegen rund 70 aktive und ehemalige Schiedsrichter wird wegen des Delikts der Steuerhinterziehung ermittelt und genau während dieser schwierigen Zeit traf sich Koch mit dem umstrittenen Amerell. Und Zwanziger wusste davon nichts! zur News


