Joker stechen in der Verlängerung

Zweimal ging es in den Mittwochspielen der zweiten Runde im DFB-Pokal in die Verlängerung. Während in dieser Ivanschitz die in Hannover gastierenden Mainzer früh auf die Siegerstraße brachte, musste der 1. FC Kaiserslautern lange zittern. Sukuta-Pasu sicherte den roten Teufeln erst eine Minute vor Schluss das Weiterkommen.

Bei Bayern-Bezwinger Hannover avancierte neben Österreichs Teamspieler Ivanschitz auch Torhüter Wetklo zum Pokalhelden. In der 123. Minute hielt der 31-jährige Schlussmann einen Elfmeter von Ya Konan. 20 Minuten vorher hatte der eingewechselte Ivanschitz eine Pospech-Flanke am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz über die Linie gedrückt.

Die größte Überraschung der aktuellen Spielrunde lieferte Viertligist Holstein Kiel. Die Störche bezwangen daheim vor knapp 9.000 Zuschauern Vorjahresfinalist MSV Duisburg mit 2:0. Die Tore erzielten Kazior, unter Mithilfe von MSV-Keeper Fromlowitz, und Sykora kurz nach der Pause.

Lange zittern musste der FC Schalke 04, der zu Gast beim Karlsruher SC war. Im ausverkauften Wildparkstadion waren die Gastgeber das mutigere Team. Ein Doppelschlag durch Huntelaar und Farfan sorgte jedoch dafür, dass sich die Königsblauen zum fünften Mal hintereinander für das Achtelfinale qualifizierten.

Dort steht zum ersten Mal nach vier Jahren auch wieder mal Hertha BSC. Der Bundesliga-Aufsteiger kam beim Regionallisten Rot-Weiss Essen zu einem verdienten 3:0-Erfolg. Ramos, Lasogga und Rukavytsya trafen für die Hauptstädter.

Den souveränsten Auftritt zeigte Rekordtitelträger Bayern München. Der Erstliga-Tabellenführer fegte in der heimischen Allianz-Arena Zweitliga-Schlusslicht Ingolstadt mit 6:0 vom Platz. Die verstärkte B-Mannschaft kam durch Petersen (2), Müller, Alaba, Usami sowie ein Eigentor von Matip zu Torerfolgen gegen den harmlosen Außenseiter.

Ebenfalls rotierfreudig zeigte sich Stuttgarts Trainer Labbadia. An vier Positionen verändert hatte der VfB gegen den FSV Frankfurt allerdings keine Probleme und gewann vor heimischer Kulisse. Neben Kapitän Cacau besorgten die neu in die Mannschaft gekommenen Hemlein und Traore die Tore beim 3:0-Erfolg.

Spannender ging es im Sparkassen-Erzgebirgsstadion zu, wo Erzgebirge Aue den 1. FC Nürnberg empfing. In einer lange ausgeglichenen Partie war Club-Stürmer Esswein der entscheidende Mann am Platz. In der 64. Minute das 0:1 erzielt, assistierte er vier Minuten später dem eingewechselten Wießmeier beim zweiten Tor der Franken. König konnte für die Sachsen nur mehr auf 1:2 verkürzen.

In Frankfurt rechneten alle mit einem Elfmeterschießen, ehe Kaiserslauterns Joker Sukuta-Pasu in der 119. Minute den 1:0-Siegtreffer für die Gäste erzielte. In höhepunktarmen 90 Minuten war die Eintracht das dominantere Team. In der Verlängerung drehten die Pfälzer auf und kamen schließlich zum späten Erfolg.

axl, am 27.10.2011 08:05:28 Uhr

1 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • axl, am 27.10.2011 08:10:20 Uhr

    Zweimal ging es in den Mittwochspielen der zweiten Runde im DFB-Pokal in die Verlängerung. Während in dieser Ivanschitz die in Hannover gastierenden Mainzer früh auf die Siegerstraße brachte, musste der 1. FC Kaiserslautern lange zittern. Sukuta-Pasu sicherte den roten Teufeln erst eine Minute vor Schluss das Weiterkommen. zur News

  • Andy, am 27.10.2011 09:37:51 Uhr

    Wow Eintracht-Lautern muss ja von der Spannung her ein Riesenspiel gewesen sein... :super:

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