Wegweisende Wochen für Hannover beginnen

Zweimal in der Europa League gegen den FC Kopenhagen, zuhause gegen die Übermannschaft Bayern München, auswärts bei Überraschungsmannschaft Borussia Mönchengladbach und dazwischen der DFB-Cup-Schlager gegen Mainz – sechs Spiele innerhalb von 14 Tagen. Zwei Wochen in denen es um viel geht. Dass die Generalprobe beim 1. FC Köln, wenn auch unglücklich, verloren ging, war dabei keine optimale Starthilfe.

Viel wurde in den Medien über die vermeintliche Abseitsstellung von Ya Konan und das damit verbundene, aberkannte Tor Pintos diskutiert. Allzu viel Zeit wollte Trainer Mirko Slomka mit der Analyse des Spiels jedoch nicht vergeuden, steht doch morgen das wichtige Europacup-Heimspiel an. Der amtierende dänische Meister kommt mit drei Punkten aus den bisherigen zwei Europa League Spielen gegen Vorskla Poltava (1:0) und Standard Lüttich (0:3) in die AWD-Arena und brennt ebenso wie die 96er auf Wiedergutmachung. Der Ex-Verein von Köln-Trainer Solbakken musste am vergangenen Wochenende ebenso wie die Niedersachsen eine Auswärtsniederlage hinnehmen – 0:2 beim AC Horsens. Der Vierte der abgelaufenen Bundesliga-Saison sieht sich stark genug um es mit den Champions-League-erfahrenen Gästen aufzunehmen. Mittelfeldspieler Lars Stindl ist optimistisch „Wir sind für Donnerstag gerüstet und zuversichtlich, dass wir gewinnen können. Wir wollen Kopenhagen unser Spiel aufzwingen.“ Ein wichtiger Baustein in diesem ist Jan Schlaudraff. Ob der Stürmer allerdings überhaupt mitwirken kann bleibt abzuwarten. Der 28-Jährige hat Probleme mit der Patellasehne und arbeitet hart an seiner Rückkehr. „Es wird von Tag zu Tag besser“, versucht er besorgte Fans zu beruhigen, sieht aber selbst ein, dass ein Einsatz um jeden Preis, vor allem angesichts des anstehenden Programms, nicht zielführend ist:  „Wenn ich danach drei Spiele ausfalle, macht es keinen Sinn.“

Während Schlaudraff Spezialtrainings und Schockwellentherapien absolviert, ist Slomka bemüht seine Mannschaft bestmöglich auf den Gegner einzustellen. Jeden Spieler wurde eine DVD mit den potentiellen Gegenspielern zum Studium ausgehändigt. Besonders das Innenverteidiger-Duo mit Karim Haggui und Emanuel Pogatetz tut gut daran sich die Videos genau anzusehen. Dame N'Doye, senegalesischer Angreifer der Dänen, kommt mit sieben Treffern aus zwölf Ligaspielen auf seiner Vita und will auch in der Europa League anschreiben. Der 26-Jährige gilt als schnell, dribbelstark, beidfüßig und gefährlich in der Luft. Eine sichere Abwehr gepaart mit dem bewährten, schnellen Umschaltspiel soll für also für den ersten Europa League-Heimsieg sorgen und damit der Grundstein für den Aufstieg in die KO-Phase sein.

axl, am 19.10.2011 17:56:10 Uhr

1 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • antisymmetric, am 20.10.2011 13:17:46 Uhr

    Zweimal in der Europa League gegen den FC Kopenhagen, zuhause gegen die Übermannschaft Bayern München, auswärts bei Überraschungsmannschaft Borussia Mönchengladbach und dazwischen der DFB-Cup-Schlager gegen Mainz – sechs Spiele innerhalb von 14 Tagen. Zwei Wochen in denen es um viel geht. Dass die Generalprobe beim 1. FC Köln, wenn auch unglücklich, verloren ging, war dabei keine optimale Starthilfe. zur News

  • Ben, am 20.10.2011 19:50:58 Uhr

    bin sehr gespannt. eigentlich traue ich dem kader größere belastungen nicht zu. die doppelbelastung könnte in der BL punkte kosten. bleibt nur zu hoffen dass sie nicht auch noch den einen oder anderen ausfall verkraften müssen.

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