Piräus nicht nur sportliche Herausforderung

Als würden die Nachrichten aus der medizinischen Abteilung, die Jürgen Klopp am späten Montagnachmittag von Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun mitgeteilt bekam nicht schon genug Sorgenfalten auf die Stirne der BVB-Verantwortlichen zaubern, sieht sich der deutsche Meister auch noch mit organisatorischen Schwierigkeiten konfrontiert.

In der Hoffnung auf eine Lösung des griechischen Finanzdramas beim EU-Gipfel am kommenden Sonntag starteten die griechischen am Montag eine Streik-Woche. Den Zenit dieser wird ein landesweiter, branchenübergreifender Ausstand am Mittwoch und Donnerstag bilden. Die Anreise der Dortmunder, die heute Dienstag vonstattengeht, ist also nicht gefährdet. Wohl aber das Verlassen des hellenischen Krisenherdes, das für Donnerstagvormittag geplant ist. „Wir haben für alle Fälle einen Plan B und einen Plan C in der Tasche“, zeigt sich Thomas Heß von der besttravel GmbH, Reisebetreuer des BVB bei allen Europapokalreisen, gerüstet. Eine Möglichkeit wäre über den Flughafen Paderborns auszuweichen, oder gar erst am Freitag die Rückreise anzutreten. Für diesen Fall wurde bereits ein Trainingsplatz für Donnerstag gebucht. Wie viele der angekündigten 1500 BVB-Fans letztendlich dabei sein werden ist ob des Einstellens des Flugverkehrs zwar fraglich, all jene, die sich aber auf griechischen Boden einfinden wird seitens des Vereins Schutz für die Anreise ins Stadion geboten. Die Busse der Presse, Sponsoren und Fans werden von der Polizei eskortiert.

Selbiges gilt natürlich auch für den Mannschaftsbus des aktuellen Tabellendritten. Der Platz von Patrick Owomoyela wird jedoch frei bleiben. Eine Kernspin-Untersuchung ergab, dass sich der 31-Jährige bei seinem Comeback am letzten Freitag einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen hat und damit zwei Wochen ausfallen wird. Ebenfalls schlechte Nachrichten gab es von der Stürmerfront. Der gerade erst genese Torjäger Lucas Barrios erlitt beim Montagstraining eine Muskelverhärtung sowie eine Wirbelblockade. Eine Rückenspritze soll den 26-Jährigen fit machen, seine Mitreise entscheidet sich allerdings erst kurz vor dem Abflug.

axl, am 17.10.2011 22:12:53 Uhr

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  • axl, am 18.10.2011 07:20:56 Uhr

    Als würden die Nachrichten aus der medizinischen Abteilung, die Jürgen Klopp am späten Montagnachmittag von Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun mitgeteilt bekam nicht schon genug Sorgenfalten auf die Stirne der BVB-Verantwortlichen zaubern, sieht sich der deutsche Meister auch noch mit organisatorischen Schwierigkeiten konfrontiert. zur News

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